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Heike Bröckerhoff arbeitet als Performancekünstlerin, Dramaturgin und Radiomacherin in Deutschland und Frankreich. Sie studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und Philosophie in Nantes. 2013 absolvierte sie den MA Performance Studies in Hamburg. 2014 nahm sie an Critical Practice - Made in Yugoslavia teil, ein Stipendienprogramm für junge Kritiker*innen zeitgenössischer Kunst. Seit 2010 arbeitet sie in künstlerischen Rechercheprojekten sowie an Stückentwicklungen für die Bühne und andere Spielorte mit Colyne Morange, Višnja Sretenović, Antje Velsinger, Livia Piazza, Saša Asentić, Moritz Frischkorn und im Kollektiv zwischen Tanz und Architektur (Jakob K.). Die Arbeiten wurde auf Kampnagel, K3 - Tanzplan Hamburg, 104 Paris, Sophiensäle Berlin, Tanzhaus NRW Düsseldorf, TU Nantes und bei diversen Kunstfestivals präsentiert. Die Themen reichen von kollektiver Erinnerung, über Partizipation im Tanz, Selbstoptimierung, Turbofolk, bis hin zu Logistik. In ihren künstlerischen Arbeiten und Radiofeatures verbindet sie Science-Fiction mit historischer Recherche, Interviews, found footage und Theorie.


Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit hat sie diverse Austauschformate für Künstler:innen und Publikum entwickelt, sowie Workshops, Publikationen, einen Blog mit monatlicher Radiosendung (– PLATEAU) und Lecture Performances. Im Theater sucht sie nach Formen des kollektiven Arbeitens, die neue (temporäre) Gemeinschaften hervorbringen können: Als Dramaturgin begleitete sie das Festival DanceKiosk - 48h Nomaden und kuratierte Garden State*Hamburg, eine Installation von mamaza beim Live Art Festival, Kampnagel. Darüber hinaus dokumentierte sie den vierwöchigen Künstler*innentreff Treffen Total im Stadtraum Hamburg sowie das Festival explore dance - Tanz für junges Publikum auf K3.