Garden State*Hamburg

Ein riesiger Gemeinschaftsgarten aus über 350 Topfpflanzen wächst vier Tage lang im Zentrum des Live Art Festivals. An die Piratenrepublik »Libertalia« erinnernd – dem Mythos nach eine basisdemokratische Gesellschaft ohne Sklaverei, Unterdrückung und Rassismus auf Madagaskar im späten 17. Jahrhundert – bildet GARDEN STATE*HAMBURG eine Insel, die Tage in der Natur simuliert. Fernab vom urbanen Alltag findet man hier Zuflucht in gemeinsamen und stimmungsfördernden Aktionen, beginnend mit einem Sonnengruß, dann mit gemeinsamem Essen, Diskussionen, Konzerten und vielem mehr. Neben lokalen Akteur:innen, die ihre Diskurse und Performances präsentieren, sind Besucher*innen eingeladen, aktiv am Tagesgeschehen teilzunehmen.

Ein Projekt von Fabrice Mazliah/MAMAZA, Frankfurt am Main
in Zusammenarbeit mit Heike Bröckerhoff, Moritz Frischkorn und Jonas Woltemate, Hamburg

Mit künstlerischen Beiträgen von: Lenja Busch, Gregory Büttner, Mara Oscar Cassiani, Marcelo Dono, Frontman, Olivier Gobelet, Karin Lange-Puttfarcken, L Twills, Leo Hoffmann, Alice Peragine, Uwe Puttfarcken, Malina Rassfeld, Uschi Geller Experience, Marie Werthschulte, Dirk Wesuls
 

Kampnagel, 2018

DanceKiosk 48H Nomaden

Im Juli 2016 wird DanceKiosk einen temporären Wohn- und Arbeitsraum aufbauen, in dem Künstler_innen aus Hamburg mit internationalen Gästen zusammenkommen, sich austauschen und ihre künstlerischen Arbeiten präsentieren können. Dafür werden Wohnwagen, Zelte und eine Bühne unter freiem Himmel auf dem Festivalgelände zur Verfügung stehen. 48 Stunden lang bleiben die Teilnehmer_innen zusammen. Währenddessen finden Performances, Gespräche, Vorträge, Treffen und Trainings statt.

 

2015 hat Angela Guerreiro, die Initiatorin und Kuratorin von DanceKiosk, Künstler_innen und Kulturschaffende aus Hamburg eingeladen, die Festivaledition 48 Stunden Nomaden mit ihr gemeinsam zu konzipieren und zu organisieren. Der Grundgedanke ist es, sich aus den Institutionen heraus (und) in den öffentlichen Raum hinein zu bewegen. DanceKiosk versucht, eine „mobile“ Infrastruktur aufzubauen, um von hier aus darüber nachzudenken, was wir als Kunstschaffende und Publikum brauchen und uns wünschen: Sichtbarkeit, Schutz und Rückzugsorte, Komfort, Spontaneität oder Zeit zum Vorbereiten, Struktur, Freiraum oder Anbindung an andere Institutionen?

Ein Festival kuratiert von Angela Guerreiro, Dramaturgie: Heike Bröckerhoff

DanceKiosk-Hamburg 2016_48 Stunden Nomaden dankt allen Akteur:innen der freien Szene aus Hamburg, die einen Beitrag zu der Entwicklung des Festivals DanceKiosk-Hamburg geleistet haben: Mitglieder von – PLATEAU (Heike Bröckerhoff, Moritz Frischkorn, Alice Peragine, Edda Sickinger); Bewegungsraum (Sophia Guttenhöfer, Veronique Langlott, Sarah Lasaki, Lena Lewin, Jula Lüthje, Hannah Wischnewski); Gängeviertel Exil (Gängeviertel e.V.); Henrique Antão (DJ), Damien Fournier, Juliana Oliveira, Fernanda Ortiz, Barbara Schmidt-Rohr, Anastasia Schwarzkopf, Florian Tampe (Zunderbüchse), Christoph Wilms und Maike Tödter (Zwei Eulen).